„Hier haben die Tiere sehr viel Auslauf und viel Weidefläche. Man merkt, dass es den Tieren gut geht. Die Landwirtschaft leidet unter den Berichten zu schlechten Haltungsbedingungen und ständig neuen Auflagen. Wir müssen aufpassen, dass die Landwirte nicht aufgeben und auch unsere Höfe aufgegeben werden.“ sagte der heimische Bundestagsabgeordnete und Staatsminister bei der Bundeskanzlerin Prof. Dr. Helge Braun bei einem gemeinsamen Besuch mit dem Landtagsabgeordneten und Bundestagskandidaten Hans-Jürgen Irmer bei dem Milchvieh-Familienbetrieb Keiner in Aßlar-Berghausen.Bei einer Führung durch den Betrieb informierten sich die Abgeordneten über den Melkbetrieb, die Haltung und die Fütterung der Kühe.
„Diese Familienbetriebe sind die Grundlage unsere Wirtschaft. Ich habe große Hochachtung vor der Leistung unserer Landwirte“, hob Helge Braun hervor. Thomas Keiner betonte, dass gerade die Haltung von Milchvieh ein Job sei, der 365 Tage im Jahr Arbeit bedeute.
„Ich freue mich für die Landwirte, dass sich der Milchpreis langsam stabilisiert hat. Die Bundesregierung hat gemeinsam mit der EU ein insgesamt 590 Millionen Euro großes Paket zusammengestellt, um die Milchviehbauern zu unterstützen. Dies war eine wichtige Unterstützung der Landwirte, aber wirkt natürlich nur eine kurze Zeit.“ betonte Braun. 
Es müsse auch darauf geachtet werden, dass der Aufwand bei Dokumentationspflichten und baulichen Vorschriften für ein kleines Unternehmen, wie die meisten landwirtschaftlichen Betriebe es sind, vertretbar bleiben, so Braun, der auch Beauftragter der Bundesregierung für Bürokratieabbau ist. Konkrete Vorschläge dafür nahm er bei der anschließenden Diskussion gleich mit.

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